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Umwelttipps 2022

Umwelttipps die in den Kyberg-Nachrichten erschienen sind. Jahresauswahl:
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09/2022 Vogelzug

Vielleicht fällt Ihnen im Garten manchmal ein Vogel auf, den Sie dort sonst noch nie gesehen haben – es könnte ein Zugvogel auf der Durchreise sein.
Vögel unterteilt man bekanntlich in Standvögel, die das ganze Jahr in ihrem Brutgebiet bleiben, und Zugvögel. Die in der kalten Jahreszeit schlechten Bedingungen zur Nahrungssuche, besonders nach Insekten, lassen viele Vögel in wärmere Regionen abwandern. Im Frühjahr kehren sie aber wieder zurück, um die üppigen Nahrungsquellen für die Aufzucht ihrer Jungen zu nutzen... Weiter
Markus Dähne

08/2022 Hornissen – friedliche Insektenjäger

Die Hornisse gehört zu den größten heimischen Insektenarten und ist die größte staatenbildende Wespenart Mitteleuropas. Durch ihre auffällige gelb-schwarze Warnzeichnung und die lauten Fluggeräusche löst sie bei vielen Menschen ein instinktives Unbehagen aus. Tatsächlich sind Hornissen friedfertige und scheue Tiere. Außerhalb ihres Nestbereichs gehen sie Konflikten aus dem Weg und stechen nur, wenn sie sich bedroht oder bedrängt fühlen... Weiter
Rainer Warmke

07/2022 Die Rotbuche

Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist ein heimischer sommergrüner Laubbaum und der Baum des Jahres 2022. Bei der Dr. Silvius Wodarz Stiftung, die seit 1989 verantwortlich für die Wahl zum „Baum des Jahres“ ist, fiel schon im Folgejahr 1990 die Wahl auf die Rotbuche. Sie ist der erste zweifach nominierte Baum: „Mit der erneuten Wahl der in Europa dominierenden Buchenart soll auch auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden. Eigentlich habe der Baum optimale Wachstumsbedingungen in Deutschland.“ (Stefan Meier, Präsident der Stiftung)... Weiter
Karin Simon

06/2022 Die Pfütze als Lebensraum

Pfützen, Lachen, Lacken sind Klein- und Kleinstgewässer mit einer Vielzahl von Ausprägungen, Ursachen und Lebensgemeinschaften. Keine gleicht der anderen. Fast alle entstehen in Folge von Bodenverdichtung durch häufiges Befahren der immer gleichen Stelle. Auch das häufige Benutzen einer Stelle durch Tiere in Wiesen, Weiden und Wäldern kann zur Bildung von Pfützen beitragen. Ein Beispiel dafür sind Suhlen, wie sie durch größere Wildtiere entstehen oder durch überlaufendes Wasser und Trittspuren der Weidetiere an Tränken... Weiter
Eike Hagenguth

05/2022 Die Wechselkröte, Lurch des Jahres 2022 – Zuzügler bei uns mit begrenztem Bleiberecht?

1993 gab es die erste Beobachtung von Wechselkrötenkaulquappen in einer Regenwasseransammlung nach Abschub des Oberbodens auf der späteren Kibekbaustelle in Potzham.
1995 wurden die ersten Vertreter dieser Lurchart im Gelände der damaligen Kiesgrube, auf dem sich heute das Werk der Bioenergie Taufkirchen befindet, entdeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt war bei uns keine Wechselkröte gesichtet worden... Weiter
Eike Hagenguth

04/2022 Brennnessel - geschätzt oder verachtet

Allein das Wort Brennnessel – gemeint sind die Große und die Kleine Brennnessel – löst bei vielen Menschen schon Juckreiz und Unbehagen aus. Dabei ist sie eine alte, einheimische Nutzpflanze, von der sämtliche Pflanzenteile Verwendung finden. Nicht umsonst trägt sie unter anderem auch den Volksnamen „Tausendnessel“. Das häufig vorkommende, anspruchslose Nesselgewächs gedeiht auf nähr- und stickstoffreichen Böden (Stickstoffanzeiger), wo es sich durch Samen und bodennahe Wurzelausläufer gut vermehrt... Weiter
Brigitte Nerl

03/2022 Bitte um Rücksicht auf Amphibien-Gewässer

Der BUND Naturschutz Oberhaching betreut mit Pflegemaßnahmen mehrere Teich-Biotope im Gemeindegebiet. Hierbei handelt es sich um Laichgewässer einiger Amphibienarten wie z.B. der Erdkröte, der Wechselkröte, der Gelbbauchunke, dem Laubfrosch und dem Teichmolch. An einigen Gewässern weisen von der Ortsgruppe erstellte Schilder auf die darin lebenden Arten hin.
Die Lage dieser faszinierenden Tiergruppe, die an Land und Wasser lebt, ist ernst: 10 der 19 heimischen Amphibienarten sind bedroht, da immer mehr Feuchtgebiete verschwinden... Weiter
Kristin Schulte

02/2022 Das Elektroauto – Pro und (auch) Contra

In Deutschland sind rund 20 Prozent des CO2-Ausstoßes auf den Verkehr und davon 96 Prozent auf den Straßenverkehr zurückzuführen (Quelle: www.bundesregierung.de). Um die Pariser Klimaziele, zu denen sich die Bundesregierung verpflichtet hat, zu erreichen, müssen in allen Bereichen Emissionen eingespart werden. Leider konnte der Verkehr in den vergangenen Jahren noch keine signifikante Verminderung erreichen, die Emissionen haben sogar zugenommen. Der Anstieg ist auf eine generelle Zunahme des Verkehrs und auf den höheren Anteil von Dieselfahrzeugen zurückzuführen. Nicht ohne Grund wird daher die Elektromobilität verstärkt politisch gefördert... Weiter
Nina Kordes

01/2022 Unsere Gewässer und ihre Vogelwelt

Auf der südlichen Münchner Schotterebene ist der Hachinger Bach das einzige Fließgewässer. Entlang des Bachlaufs gibt es im Gebiet von Oberhaching drei Teiche. Bei allen drei Teichen handelt es sich um keine natürlichen, sondern um künstlich angelegte Gewässer. Ihre Entstehung hat unterschiedliche Gründe... Weiter
Hans Jakob