Zur Startseite

Bilder des Monats im Jahr 2022

Jahresauswahl: 2022  2021  2020  2019  2018  2017  2016  2015  2014  2013  2012  2011  2010  2009  2008  2007  2006


Mai 2022

Die Gewöhnliche Pestwurz (Petasites hybridus) gehört zur Familie der Korbblütler. Die rosa-weißen Blüten erblühen in der Zeit von März bis Mai. Danach bilden sich weißhaarige Fruchtstände, deren Samen durch den Wind verbreitet werden. Während der Blütezeit sind die Blätter noch sehr unscheinbar, danach können die herzförmigen Blätter auf eine Größe von bis zu 100 cm Länge und 80 cm Breite heranwachsen. Die Pflanze wächst bevorzugt in nassen Wiesen, an Ufern und an feuchten Waldrändern. Früher wurde die gewöhnliche Pestwurz als Heilmittel bei Geschwüren oder Pestkranken verwendet und auch heute noch wird sie in der Medizin eingesetzt.
Sophie Schnitzenbaumer

April 2022

Der Frühlings- oder auch Speisemorchel gilt wie schon der Name sagt, als schmackhafter Speisepilz. Obwohl der innen hohle Pilz einen breiten Bereich an auch bei uns vorkommenden Lebensräumen nutzt, ist er nicht häufig anzutreffen und steht deshalb vielleicht auf der Roten Liste. Seine runzlichen Fruchtkörper bildet er hauptsächlich im April und Mai. Verwechselungsgefahr besteht allenfalls mit den Lorchelarten, die als ungenießbar und auch giftig gelten.
Eike Hagenguth

März 2022

Jetzt, nach den Wintermonaten sehnt sich jeder von uns nach Sonne und nach dem Erwachen der Natur. Die ersten Frühjahrsblütler erfreuen uns mit ihren kräftigen Farben und lassen Frühjahrsstimmung aufkommen. So blühen – abhängig von den vorhandenen Temperaturen – bereits ab Mitte Februar: Gänseblümchen, Primel, Schneeglöckchen, Wildkrokusse, Wildalpenveilchen und Winterlinge. Das Foto zeigt eine Wiese mit einer Vielzahl von herrlich blühenden Wildkrokussen und Wildalpenveilchen im Landschaftsschutzgebiet am Hang Leonardiweg/Kohlstattsiedlung.
Hans Jakob (Foto: Walter Straub)

Februar 2022

Ja, man traut seinen Augen nicht, wenn man Bienen mitten im Winter an einer blühenden Schneerose antrifft. Um ein wenig von dem begehrten Blütenstaub ab zu bekommen drängeln sich auf dem Foto gleich 6 Bienen an einer unwiderstehlich duftenden Blüte. Ist dies dem Klimawandel zuzuschreiben? Auf jeden Fall dürften mittlerweile alle spüren, dass die letzten Winter nicht mehr so sind wie in früheren Zeiten – mit großen Schneemengen und Dauertieftemperaturen von minus 15° und kälter. Zu diesen Zeiten waren Bienen ganz sicher nicht unterwegs!
Inge Mebus

Januar 2022

Vögel im Winter: Kleine, rundliche Federbällchen mit einem langen Schwanz, das sind Schwanzmeisen (Aegithalos caudatus) die sich hier mit großem Appetit über einen Meisenknödel hermachen. Schwanzmeisen treten meistens in kleinen Trupps auf und unterhalten sich lebhaft mit sehr feinen Stimmchen "si si si " und "zerrrr ". Sie sind immer in Bewegung und turnen akrobatisch an den dünnsten Zweigen. Ihr Federkleid variiert von hellbraun mit schwarzem "Mantel" bis z.T. fast weiß, das sind dann in der Regel Vögel aus Nord- und Osteuropa, die im "wärmeren" Mitteleuropa den Winter verbringen.
Inge Mebus