Umwelttipps 2015

Umwelttipps die in den Kyberg-Nachrichten erschienen sind. Jahresauswahl:
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12/2015 Geschenk gesucht?

Verschenken Sie doch bei der nächsten Gelegenheit einen Nistkasten.
In den Gartencentern und Baumärkten wird z.Zt. vielleicht keine große Auswahl an Nisthilfen vorrätig sein, aber im Walderlebniszentrum in Grünwald, bei der Holzfirma Walleitner oder beim BUNDladen (www.bundladen.de) werden Sie fündig. – Oder werden Sie selbst aktiv und greifen zu Säge und Schraubenzieher. Im Walderlebniszentrum können auch Bausätze erstanden werden... Weiter
Karin Simon

11/2015 Brauchen Heimtiere Biofutter?

"Naja, für uns ist die Bionahrung nicht so wichtig" sagte die Besitzerin von mehreren Kaninchen, "aber unsere Tiere bekommen nur Biologisches".  Es scheint öfter vorzukommen, dass Tiere das Futter aus konventionellem Anbau ablehnen. Schmeckt es ihnen nicht oder haben Tiere auch ein Gespür dafür, was ihnen guttut? Sicherlich nicht immer. Auch wir Menschen können uns ja nicht darauf verlassen, dass uns das Gesunde immer besser schmeckt als anderes... Weiter
Elfriede Hilmer

10/2015 Ist Konsum von Hühnerfleisch wirklich unbedenklich?

Seit vielen Jahren berichten Medien über die Auswirkung der Massentierhaltung. Ein Großteil entfällt davon auf die Hühnerproduktion. Die Massentierhaltung bedeutet, dass Hühner bis zu mehreren Hunderttausend auf engem Raum gehalten werden, ohne Tageslicht und Frischluft, und sie dürfen nicht ins Freie laufen. Ihre Schnäbel werden gekürzt, damit sich die dicht gedrängten Hühner nicht verletzen können. Die Flügelfedern werden verkleinert. Die männlichen Küken sind aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht rentabel, deshalb werden sie mit Kohlendioxid vergast und gehäckselt. Ihre Kadaver kann zur Futtermittelerzeugung verwendet werden... Weiter
Hildegard Berndorfer

09/2015 Der Igel – ein besonders gefährdeter Gartenbewohner

Sicher haben es die meisten von Ihnen schon einmal erlebt: Man sitzt an einem Sommerabend auf der Terrasse und genießt seinen Garten, als ein Geräusch einen aufhorchen lässt – ein Igel läuft schnuppernd und schmatzend über die Wiese. Wir freuen uns über diesen Besuch, ist doch der Igel (Erinaceus europaeus) ein Insektenfresser, der Käfer, Spinnen, Asseln, Würmer und Schnecken verspeist. Er nimmt dagegen niemals Obst, also Äpfel oder Birnen zu sich, er ist kein Vegetarier!
Sein Lebensraum umfasst Felder, Wiesen, Parks und Gärten, wo er sich dann in Hecken unter Blättern, Laubhaufen und Moos tagsüber einrollt und schläft... Weiter 
Inge Mebus

08/2015 Die Ringelnatter im Hausgarten

Im naturnahen Garten mit entsprechender Rückzugsmöglichkeit und einem kleinen Teich wird sich die Ringelnatter (Natrix natrix) auch im vom Menschen bewohnten Gebiet gerne einfinden. Man kann sie gut beobachten, wenn sie sich an sonnigen Stellen aufwärmt oder im Teich auf Jagd geht.
Sie ist sehr gut an den beiden seitlich nach oben verlaufenden gelblichen Halbmonden zu erkennen, die sich am Hinterkopf direkt am Übergang zum Körper befinden... Weiter
Gerhard Mebus

07/2015 Anschlag auf Amphibien-Laichgewässer!

Bei einem vom BUND Naturschutz Oberhaching angelegten und regelmäßig gepflegten Laichgewässer wurde durch Aktive der Ortsgruppe bemerkt, dass die schon relativ weit entwickelten Kaulquappen (einige Tausend) und auch zahlreiche Bergmolche tot am Gewässergrund lagen. Bei der Gewässerüberprüfung mussten die Biotop-Paten mit Unverständnis und Zorn feststellen, dass durch eine mutwillige Aktion eines Unbekannten der gesamte Amphibienbestand des Laichgewässers vergiftet wurde... Weiter
Eike Hagenguth

06/2015 Online einkaufen, gut oder schlecht für die Umwelt?

Im Netz einzukaufen ist scheinbar ein reines Vergnügen. Doch die Schattenseiten, nämlich steigende Umweltbelastungen durch zusätzlichen Verkehr und mehr Verpackungsmüll, sind nicht zu übersehen.
Als Argument für den Online-Handel wird oft angeführt, bequem rund um die Uhr bestellen zu können und die Ware schnell geliefert zu bekommen. Das mag sicher eine Erleichterung für viele Verbraucher sein, vor allem wenn ihre Mobilität eingeschränkt ist. Einkäufe sollte man aber auch online umsichtig planen und bündeln... Weiter
Erna Pletschacher

05/2015 Der Mulchmäher – problematisch für Fauna und Flora

Was ist Mulchmahd?
Darunter versteht man eine Beseitigung des Grünaufwuchses ohne Zusammenrechen und Beseitigung des Mähguts. Die hierfür eingesetzten Schlegelmulchgeräte schlagen das Mähgut mit einer von starken Metallschlegeln besetzten, rotierenden Walze ab und häckseln es klein, indem es mehrmals im abgekapselten Schlegelmähwerk mitrotiert. Anschließend wird das zerquetschte und zerkleinerte Gras wieder auf die Fläche zurückgeworfen... Weiter
Eike Hagenguth

04/2015 Alten Garten neu gestalten

Wenn jemand in ein altes Haus einzieht, wird es nicht lange dauern, bis er beginnt, umzubauen, zu ändern und es nach seinen Bedürfnissen herzurichten. Das gilt sicher auch für einen alten Garten.
Dann ist es gut, wenn man sich Zeit lässt, wenn man einen Frühling, einen Sommer, am besten ein ganzes Jahr den Garten beobachtet: Man sieht, wo die ersten Schneeglöckerl blühen, wo sich Frühlingsboten wie Buschwindröschen (siehe Foto) durch die Laubdecke schieben, wo an sonnigen Wänden Rosen, vielleicht auch Stockrosen oder Spalierobst gedeihen oder was uns auf Staudenbeeten – fast ohne unser Zutun – mit seinen Farben erfreut. Man hört in der alten Birke vielerlei Vögel ihr Lied schmettern und bemerkt irgendwann, dass in den Sträuchern Vögel nisten. Und man sieht, dass auf dem wenig gepflegten Rasen viele kleine Blumen blühen... Weiter
Elfriede Hilmer

03/2015 Für Babynahrung geeignet?

Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. In Deutschland ist Leitungswasser hochwertiges Trinkwasser und das am besten kontrollierte Lebensmittel. Die Anforderungen an unser Trinkwasser sind in der Trinkwasserverordnung geregelt (letzte Neufassung 2.8.2013). Sie legt u.a. Grenzwerte für eine Reihe von Stoffen fest, die im Wasser vorkommen können. Der Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser beträgt laut Trinkwasserverordnung 50 mg/l. Die natürlichen Grundwerte von Nitrat im Trinkwasser liegen bei nur wenigen Milligramm pro Liter (<10 mg/l)... Weiter
Karin Simon

02/2015 Eulen, unsere heimlichen Mitgeschöpfe

Schon immer haben Eulen die Menschen fasziniert. Sie wurden bewundert und verehrt. Sie gelten als Träger der Weisheit obwohl sie dabei von anderen Vogelfamilien übertroffen werden. Sie prägen die Rückseite der griechischen Euromünzen, sie sind auch das Logo des Oberhachinger Gymnasiums. Besonders in früheren Zeiten waren Eulen auch als Unglücksbringer und Totenvögel verrufen und wurden besonders in ländlichen Gegenden gnadenlos verfolgt. Besonders hart hat es den Uhu getroffen. Mitte des letzten Jahrhunderts gab es in weiten Teilen Deutschlands keine Uhus mehr. Erst durch Artenhilfsprogramme konnte sich der Bestand wieder erholen... Weiter
Eike Hagenguth

01/2015 Der Habicht - Vogel des Jahres 2015

Nach dem Grünspecht im Vorjahr, wurde der Habicht als Vogel des Jahres 2015 ausgewählt. Mit der Wahl des Grünspechts wurde die positive Entwicklung dieser Art in den letzten Jahren herausgestellt. Mit dem Habicht soll jedoch diesmal die Öffentlichkeit auf eine – durch die illegale Greifvogelverfolgung – bedrohte Art aufmerksam gemacht werden.
Beim Habicht handelt es sich um eine Greifvogelart (früher als Raubvogelart bezeichnet). Die Größe des Vogels (des Weibchens) ist mit einem Mäusebussard vergleichbar. Seine Unterseite ist hell mit schmalen, schwarzen Querstreifen gebändert. Im Flug ist der Habicht durch seinen langen Schwanz und den kürzeren gerundeten Flügeln von einem Bussard zu unterscheiden... Weiter
Hans Jakob