Umwelttipps 2012

Umwelttipps die in den Kyberg-Nachrichten erschienen sind. Jahresauswahl:
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12/2012 Spielzeugkauf: leider kein Kinderspiel!

Die Kinder haben bereits ihre Wunschzettel geschrieben und ans Christkind abgeschickt. Jetzt ist es an den Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln als Gehilfen des Christkinds pädagogisch wertvolles, robustes und schadstofffreies Spielzeug auszusuchen. Einen Spielzeug–TÜV gibt es leider nicht und die neue „europäische Spielzeugrichtlinie“ schützt lt. Bundesinstitut für Risikobewertung (www.bfr.bund.de) die Kinder nicht ausreichend, weil z.B. die Anforderungen an CMR-Stoffe (carcinogen, mutagen, reproduktionstoxisch) nicht ausreichen... Weiter
Monika Straub

11/2012 Hurra, der erste Schnee!

So werden die Kinder begeistert rufen, wenn zum ersten Mal in diesem Winter die weißen Flocken durch die Luft wirbeln. Die Erwachsenen freuen sich mit – und überlegen doch, ob sie richtig vorgesorgt haben: Hat das Auto schon seine Winterreifen drauf? Haben die Winterreifen noch griffiges Profil? Liegen die Spike-Ketten für die Schuhe bereit, um sich auch bei extremer Glätte hinauswagen zu können? Sind Schneeschaufel und Besen an ihrem Winterplatz und vielleicht Stöcke für die älteren Herrschaften? ... Weiter
Elfriede Hilmer

10/2012 Erntedank - Lebensmittel aus der Region

Kürbisse in ihrer orangefarbenen Pracht lachen uns auf Märkten und in Läden an. Der Tisch ist im Herbst reich gedeckt mit regionalen Lebensmitteln wie Äpfel, Birnen, Beeren, Gemüse, Kartoffeln, Getreideerzeugnissen und Honig.
Warum wird es so bedeutend, dass wir bevorzugt regionale Lebensmittel einkaufen? Weil es für den Klimaschutz wichtig ist, für die biologische Vielfalt, für die bäuerliche Landwirtschaft, für das Handwerk und den Handel, für faire Preise... Weiter
Erna Pletschacher

09/2012 Einladung zum Ökologischen Hoffest in Riem

Die Veranstaltung findet im städtischen Hofgut Riem, Isarlandstr. 1, am Sonntag, 23. September 2012 von 10 – 18 Uhr statt.
Zu dem Motto: „Zukunft durch Nähe – wirtschaftlich, ökologisch, sozial“ werden zahlreiche Initiativen präsentiert, die zum Klima- und Umweltschutz beitragen können.
Auf dem Hofgelände befinden sich ökologische Marktstände, die ausschließlich Bio-zertifizierte Waren anbieten und auch für Essen und Trinken in Bio-Qualität sorgen... Weiter
Hildegard Berndorfer

08/2012 Nano-Food

Den Begriff Nanotechnologie kennen die meisten von Ihnen, aber Nano-Food? Was bedeutet „Nano“?
„Nano“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Zwerg“. Unter Nano-Food versteht man Lebensmittel, die durch Anbau, Herstellung, Verarbeitung oder Verpackung synthetische Nanomaterialien – also „Zwergteilchen“ enthalten. Solche künstlich hergestellten Nanomaterialien werden immer mehr Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zugefügt und landen so auf unseren Tellern... Weiter
Karin Simon

07/2012 Das kommt nicht in die Tüte

"Eine Tüte?" fragt die freundliche Verkäuferin an der Kasse und wartet kaum eine Antwort ab. Und schon bekommt man z.B. die Medikamente (in Metall und Plastik eingeschweißt und in einer verschlossenen Schachtel untergebracht) in einer Tüte in die Hand gedrückt. Auch bei Büchern, Landkarten, Kalendern, bei Zahncreme und CD´s, bei Socken, Handtaschen Schals, etc. ist das nicht anders. Ein Paar Schuhe in der praktischen Pappschachtel bekommt einen Beutel übergestülpt, und wie soll man schön verpackte Bettwäsche zum Auto tragen, wenn nicht in einem großen Plastiksack? In den Großmärkten muss man vielleicht ein paar Cent dafür bezahlen,- kein Problem, so arm sind wir ja nicht! ... Weiter
Elfriede Hilmer

06/2012 Ameisen im Garten und Haus

Nun sind sie wieder sehr aktiv. Im Garten bilden sie im sonnigen Rasen, in Blumen- und Gemüsebeeten kleine Erdhügel, nisten unter gelockerten Terrassenplatten oder transportieren ihre Larven oder Puppenkokos unter feuchtwarme Blumentöpfe. Blatt- und Wurzelläusen melken sie den Honigtau aus dem Körper und schützen sie vor Vernichtung durch Feinde. An ihren Nestern gestört, attackieren sie uns mit Ameisensäure, die sie mit ihren Beißwerkzeugen in die Haut spritzen... Weiter
Hildegard Berndorfer

05/2012 Beitrag zur Artenvielfalt

Das Bundesnaturschutzgesetz vom 29. Juli 2009 verpflichtet Verursacher eines Eingriffs, den verursachten Schaden an der Natur in geeigneter Weise auszugleichen. Als Eingriff gilt z.B. die Beseitigung der gewachsenen Bodenschicht durch Versiegelung bei Bebauung, Straßen- und Verkehrswegebau. Hierzu muss der Verursacher in der Regel Ausgleichsflächen nachweisen, die sich ökologisch aufwerten lassen (z.B. Industriebrachen, intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen). Wird eine Fläche schon vor einer späteren Baumaßnahme als Ausgleichsfläche ausgewiesen, wird sie als Ökokontofläche bezeichnet... Weiter
Eike Hagenguth

04/2012 Wenn die Rasenpflege lästig wird

Der April lässt das erste Gras sprießen und nun beginnt wieder der allgemeine Kampf gegen wucherndes Grün. Zuerst noch sehr spärlich, aber nach den ersten warmen Tagen und ausreichendem Regen ist das Gras nicht mehr zu bremsen. Spätestens ab jetzt wird der Gartenbesitzer, der einen Bilderbuchrasen vorweisen möchte, auf Trab gehalten... Weiter
Eike Hagenguth

03/2012 Die Bienenweide

Nein, das ist keine besondere Weidenart, sondern so bezeichnet man einen blühenden Baum, eine bunte Blumenwiese oder auch ein Blumenbeet im Garten, auf dem die Bienen Nektar und Pollen finden. Das gilt sowohl für die Wildbienen wie für die Honigbienen, auch „Nutzbienen“ genannt. Die Honigbienen sind für die Bestäubung der im Frühjahr blühenden Pflanzen, darunter auch vieler Obstbäume, besonders wichtig, weil sie im Gegensatz zu Hummeln und Wildbienen als ganze Völker überwintern und dadurch schon zeitig im Jahr zur Bestäubung kommen... Weiter
Elfriede Hilmer

02/2012 Versteckt im Einkaufskorb: Virtuelles Wasser

Sie haben eingekauft: 1 Liter Milch, 10 Eier, 1/2 kg Kaffee. Eigentlich recht überschaubar und locker im Einkaufskorb nach Hause zu tragen. Alles zusammen wiegt ja nur ca. 2 kg – Oder?! Sie schleppen keine 13.500 kg bzw. keine 13.500 Liter Wasser?! – Das ist nämlich der virtuelle Wassergehalt Ihres Einkaufs.
Der Begriff „virtuelles Wasser“ geht auf den brit. Wissenschaftler J.A. Allan zurück und beschreibt die Wassermenge, die zur Erzeugung eines Nahrungsmittels oder industriellen Produkts inklusive seiner Vorprodukte verbraucht wird... Weiter
Karin Simon

01/2012 Die Dohle - Vogel des Jahres 2012

Die Dohle wird von vielen Bürgern kaum wahrgenommen. Beim flüchtigen Hinschauen wird sie als schwarzer Rabenvogel (Krähenvogel) betrachtet. Sie gehört tatsächlich zu dieser Familie und ist der kleinste Vertreter der Rabenvögel. Diese Vögel werden pauschal im Volksmund - vollkommen zu Unrecht - als Unglücksboten und Pechvögel angesehen.
Bei genauerem Betrachten erkennt man die taubengroße Dohle an ihren samtgrauen Halsseiten und dem gleichfarbigen Nacken. Sicherlich haben Sie auf Ihren Bergtouren auch schon mal Dohlen beobachtet, aber dabei handelt es sich um die nur im Gebirge vorkommende Alpendohle. Diese hat ein vollkommen schwarzes Gefieder, einen gelben Schnabel und rote Beine... Weiter
Hans Jakob