Umwelttipps 2014

Umwelttipps die in den Kyberg-Nachrichten erschienen sind.

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12/2014 Beachtenswertes beim Christbaumkauf

Früher stammten die Christbäume aus den heimischen Wäldern, wo sie beim Durchforsten geschlagen wurden. Heute kommen die meisten Christbäume aus Plantagen.
Die beliebtesten Christbäume sind die Nordmanntannen, die sich durch lange Haltbarkeit auszeichnen. Sie wachsen im Kaukasus, besonders in Armenien und Georgien in einer Höhe von ca. 800 – 1800 m und werden bis zu 60 m hoch. Die keimfähigsten Samen gibt es, wenn die Nordmanntannen mit ca. 70 Jahren mindestens 30 m hoch sind. Die Tannenzapfen werden von kletternden Zapfenpflückern in gefahrvollen Kletteraktionen in den Baumwipfeln gesammelt und werden zu den Christbaumanbauern geliefert. Jedes Jahr werden Nordmanntannen in vielen Ländern verkauft, allein in Deutschland rund 20 Millionen. Dazu wurden großflächige Monokulturplantagen in Norddeutschland, Dänemark, Polen, Spanien, Frankreich und anderen Ländern angelegt... Weiter
Hildegard Berndorfer

11/2014 Bio-Kleidung, gibt es das überhaupt?

Bio-Lebensmittel gibt es inzwischen in den meisten Großmärkten und z.B. auf unserem Wochenmarkt, auch Bioläden findet man in jedem größeren Ort. Mit Textilien, die schadstofffrei und umweltfreundlich hergestellt werden, ist das nicht so einfach. Anders als bei Lebensmitteln sind die Begriffe „Bio“ und „Öko“ bei Textilien nicht geschützt... Weiter
Elfriede Hilmer

10/2014 Blühender Efeu – Letzte Großtankstelle für Insekten vor dem Winter

Unser heimischer Efeu (lateinisch Hedera helix) zählt zu den bekanntesten Kletterpflanzen unserer Heimat. Von Natur aus gedeiht er in feuchten kühlen Wäldern, wo er sowohl als Bodendecker wie auch als an Baumstämmen und schattigen Felswänden empor wachsende Kletterpflanze gedeiht. Als immergrüner Selbstklimmer bewächst der Efeu mühelos Hauswände und andere vertikale Elemente. Solange er nur über den Boden kriechend wächst, kommt er nicht zur Blüte... Weiter
Eike Hagenguth

09/2014 Amphibienfalle Kellerschacht

Nicht nur Licht- und Kellerschächte, sondern auch Gruben, Außenkellertreppen und andere bauliche Einrichtungen mit senkrechten glatten Wänden sind häufig Todesfallen für allerlei Getier. Neben Mäusen sind besonders Amphibien davon betroffen. So wird vermutet, dass alljährlich allein in Gullys Hunderttausende von Amphibien für immer verschwinden. Viele werden in die Kanalisation gespült und verenden dort, andere verhungern oder erfrieren. Das könnte neben den vielfachen Gefahren, denen Amphibien im Siedlungsgebiet ausgesetzt sind, auch eine der Ursachen ihres Rückgangs im Ortsbereich sein... Weiter
Eike Hagenguth

08/2014 Sommerzeit – Wespenzeit

Wespen sind schnell zur Stelle, wenn im Freien Süßes gegessen oder getrunken wird. Wenn man versucht, sie mit hektischen Bewegungen zu verscheuchen, werden sie aufdringlich. Stimmt nun das Bild vom gefährlichen Wespenvolk, mit dem ein gemeinsames Auskommen nicht möglich ist?
Es gibt eine Vielzahl von Wespenarten, die eine wichtige Rolle im Naturhaushalt spielen. Sie bestäuben Obstbäume und Blütenpflanzen, außerdem verfüttern sie große Mengen anderer Insekten wie Stechmücken und Fliegen an ihre Brut. Fast alle Wespenarten sind gesetzlich geschützt. Ausnahmen sind die „Gemeine Wespe“ und die „Deutsche Wespe“. Nur diese beiden Arten sind naschhaft und kreisen um den Kaffeetisch... Weiter
Erna Pletschacher

07/2014 Zeit der Beeren

Die Zeit der Blüten geht zu Ende, jetzt sind es die Früchte, die uns erfreuen. An den Verkaufsständen werden viele verschiedene Beeren angeboten und auch in vielen Gärten reifen Erdbeeren, Johannisbeeren und andere. Aber nicht nur essbare Beeren werden jetzt reif. Überall an Bäumen, an Büschen und im niedrigen Gesträuch hängen jetzt Früchte. Manche glänzen verlockend schwarz oder rot und man sieht ihnen nicht an, ob sie essbar, „ungenießbar“ oder gar gefährlich giftig für uns Menschen sind. Da hilft nur eins: Grundsätzlich – ob im Garten, im Wald, im Gleißental oder anderswo – darf man keine Blätter oder Beeren essen, die man nicht kennt. Das müssen alle Kinder lernen!...Weiter
Elfriede Hilmer

06/2014 Roundup & Co. – Unkrautbekämpfung im Garten

1974 brachte Monsanto das Totalherbizid Roundup auf den Markt, dessen Hauptwirkstoff Glyphosat ist. Glyphosat ist das meistgespritzte Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland und der Welt, aber auch Hauptwirkstoff in vielen anderen Herbiziden wie z.B. Vorox, Cleaner, Unkrautfrei, …
In Deutschland werden z.Zt. jährlich über 5.000 Tonnen dieses Wirkstoffs verspritzt (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL: www.bvl.bund.de).
Davon verteilen 500 Tonnen Haus- und Kleingärtner in privaten Gärten... Weiter
Karin Simon

05/2014 Nützliche Nacktschnecke in unseren Gärten: Der „Tigerschnegel“

Bekanntlich ist die Nacktschnecke (meist „Spanische Wegschnecke“) ein unliebsamer Bewohner unserer Gärten. Mit etlichen unschönen Methoden wird allgemein versucht, sich ihrer zu erwehren. Durch Unkenntnis wird dabei auch der Tigerschnegel nicht verschont, denn die wenigsten Gartenliebhaber, die ihn jemals bewusst gesehen haben, wissen, wen sie da vor sich haben. Obwohl er inzwischen in mitteleuropäischen Breiten vorkommt (ursprünglich war er in Südeuropa beheimatet), haben ihn dennoch nur wenige Menschen bei uns bisher in freier Natur gesehen... Weiter
Gerhard Mebus

04/2014 Handy – kein Wegwerfartikel

Das Handy ist Kommunikationsartikel und Statussymbol. In relativ kurzen Zeitabständen werden neue Modelle auf den Markt geworfen. Die meisten Handys werden dann ausgewechselt, obwohl sie noch funktionieren. Statt die „Althandys“ in der Schublade zu versenken, wäre es besser, diese Geräte dem Recycling zuzuführen oder einer Weiterverwendung zur Verfügung zu stellen. In Mobiltelefonen steckt eine Vielzahl von Metallen wie Gold, Silber, Platin, Kupfer, Palladium, Zinn und Blei. Darüber hinaus sind im Handy noch weitere Metalle, z.B. Tantal, das für die Handyproduktion unabdingbar ist... Weiter
Erna Pletschacher

03/2014 Schneller Tod nach Frühlingserwachen

Jedes Frühjahr – im März und April – findet sie wieder statt, die sogenannte Krötenwanderung. Dabei geht es nicht nur um Kröten, die allerdings die Hauptmasse der wandernden Amphibien ausmachen. Auch Gras- und Springfrösche, sowie Molche sind nach Einbruch der Dunkelheit auf der Wanderung zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen die Tiere oft auch Straßen überqueren... Weiter
Eike Hagenguth

02/2014 Reparieren statt wegwerfen

Wenn plötzlich Produkte, wie Haushalts- und Elektrogeräte ihren Dienst versagen, die 2jährige gesetzliche Gewährleistung und die eventuelle freiwillige Garantie des Herstellers abgelaufen sind, lohnt sich dann noch eine Reparatur? Die meisten sagen „nein“, weil man nicht weiß, ob sich die Reparaturkosten wirklich lohnen. Seitdem Gebrauchsgüter industriell gefertigt werden, verkürzen Produzenten oft auch „künstlich“ die Lebensdauer ihrer Erzeugnisse... Weiter
Hildegard Berndorfer

01/2014 Öfter mal abschalten – Energiesparen rund um den PC

Beim Kauf und Betrieb von neuen größeren Haushaltsgeräten achten zwischenzeitlich nahezu alle Bürger auf den Stromverbrauch. Dies ist auch relativ einfach möglich, da es eine Bewertungsskala mit Energieeffizienzklassen für alle Großgeräte gibt. Wenn es jedoch um den Energieverbrauch eines PCs geht, dann herrscht diesbezüglich Ratlosigkeit vor. Daher soll dieser Tipp Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie man Energieeinsparungen auch beim PC erreichen kann... Weiter
Hans Jakob