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Bebauungsplan für eine gewerbliche Baufläche „nordwestlich Bajuwarenring, südlich M11“

Stellungnahme vom 16.09.2021

Der Rahmenplan sieht eine neue ökologische Ausgleichsfläche (Dreieck) vor. Diese schließt, räumlich versetzt, an die vorhandene Ausgleichsfläche nördlich des Classic-Car Gebäudes an. Der Wert ökologisch wertvoller (Ausgleichs-) Flächen steigt mit der ökologischen Vernetzung dieser Flächen. Deshalb sollte die neue Dreiecksfläche in gleicher Breite an die vorhandene Ausgleichsfläche anschließen.

Der Nordrand des neuen Gewerbegebietes wird dauerhaft in diesem Bereich den Ortsrand bilden. Hier sollte eine deutlich ausgeprägtere Ortsrandeingrünung vorgesehen werden. Zudem sieht ja der Flächennutzungsplan von der gewerblichen Baufläche bis zur Wasserleitung und zur M11 keine landwirtschaftliche Fläche, sondern eine Grünfläche vor.

In der Gesamtschau macht es aus unserer Sicht Sinn, von der vorhandenen Ausgleichsfläche über die nach Norden erweiterte neue Ausgleichsfläche und die erweiterte Ortsrandeingrünung einen durchgehenden Grüngürtel zu planen. Dieser kann über die im Flächennutzungsplan ohnehin vorgesehene Grünfläche letztendlich bis zur Bahnlinie weitergeführt werden.

Für das Nutzungsmaß (GFZ) ist ein Tiefgaragenbonus von 0,2 vorgesehen. Das heißt, wer eine Tiefgarage baut, bekommt mehr Baurecht. Ob dies eine sinnvolle Regelung ist, die letztendlich wieder den motorisierten Individualverkehr fördert, ist zumindest in Frage zu stellen.