Bebauungsplan: westl. Franz-Josef-Strauß-Straße, zwischen Forstweg und Am Neuen Weg

Stellungnahme vom 12.01.2016

Aus unserer Sicht sind folgende Ziele bei der weiteren Konkretisierung der Planung zu beachten:
Die Hecke entlang des Forstweges wird von uns als erhaltenswert betrachtet, insbesondere als eine für die heimische Flora und Fauna wertvolle und vernetzende Kleinstruktur. Dass dabei im Einzelfall einzelne Bäume entnommen werden müssen, ist akzeptabel. Im Gegenzug sollte der Unterbau der Hecke verbreitert und mit geeigneten heimischen Sträuchern verdichtet werden. Unterbrechungen für Erschließungsmaßnahmen sollten so gering wie möglich gehalten werden.

Entlang der Franz-Josef-Strauß-Straße ist im Flächennutzungsplan eine Grünfläche und ein Bereich für Lärmschutz vorgesehen. Wir empfehlen, beide Maßnahmen für einen sogenannten "optischen Lärmschutz“ zu kombinieren. D.h. Verkehrslärm, den man nicht sieht, nimmt man auch nicht als so störend wahr. Mit einer dichten Bepflanzung entlang der FJS-Straße könnte somit die subjektiv wahrgenommene Störung durch Verkehrslärm reduziert werden. Damit wäre der Forderung des Flächennutzungsplanes, der Grünflächenvernetzung von Lebensräumen und
z.T. des Lärmschutzes Rechnung getragen.

Da das Niveau der gegenwärtigen Ackerfläche unter dem der Straße liegt, empfehlen wir auch, diesen Bereich mit Oberboden aufzufüllen oder auch leicht zu überhöhen. Dadurch könnte ein geringer Teil des sonst abzufahrenden Oberbodens verwendet werden. Auch wird die Gefahr von Hitze- und Trockenschäden an Gehölzen verringert.